Jahrestag : DGT Centaur Update auf WLAN/Bluetooth

Heute genau vor zwei Jahren wurde auf einer Homepage von Topschach ein   Beitrag über den den DGT Centaur  veröffentlicht  der die Schachcomputerwelt aufhorchen lies. Es wäre möglich „den vorhandenen Raspberry Pi Zero problemlos durch einen Raspberry Pi Zero W tauschen und damit den DGT Centaur mit WLAN und Bluetooth aufzurüsten“.
Die Ankündigung von Topschach Benny war ein Paukenschlag und hätte aus dem DGT Centaur einen Supercomputer mit ungeahnten Möglichkeiten werden lassen. Es wurde sogar angekündigt: „Allen Kunden, welche technisch nicht so bewandt sind oder sich die Zeit und Arbeit sparen möchten, werden wir die entsprechenden Modifikationen als Service anbieten“. Sechs Monate später erschien dann ein zweiter Beitrag in dem auch noch angekündigt wurde, dass das „Onlinespielen in Arbeit“ sei. . Leider ist dieses  „Hobbyprojekt“ bis heute nicht fertiggestellt worden. Begraben wurde es aber auch noch nicht. Die  Einträge/Kommentare zu dem Projekt auf dem Internetauftritt von Topschach  lassen aber leider einen Upgrade der Art „Berlin Brandenburg Airport“ befürchten. Obwohl ….. der Flughafen wurde ja mittlerweile fertiggestellt. Ich bin gespannt und hoffe. Mal sehen was ich zum nächsten Jahrestag berichten kann.
Quellen: Link 1, Link 2

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Tasc R30 – Umschaltbare Programmversionen

Der Tasc R30 ist einer der stärksten Schachomputer aus der goldenen Zeit der Brettgeräte. Für den Tasc R30 gibt es vier verschiedene Programmversionen. Von Johan de Koning gibt es die Versionen : 2.20 , 2.23 und 2.50.  Von Ed Schröder gibt es die Version Gideon V 2.1 .

Im Auslieferungszustand wurde das Programm in zwei 128 KByte großen Eproms (1 MBit Eproms) abgelegt. Die Eproms waren zum Glück nicht direkt auf die Platine gelötet, sondern steckten in sogenannten IC-Sockeln aus denen man sie leicht entfernen bzw. tauschen konnte. Nun gibt es (heute) aber auch Eproms mit der vierfachen Kapazität,  der gleichen Gehäuseform und fast gleicher Pin-Belegung.  Diese Eproms haben eine Kapazität von je 512 Kbyte (4 MBit Eproms ). Auf diese Eproms passen nun alle vier Programmversionen gleichzeitig drauf.  Mit ein wenig technischer Raffinesse kann man diese nun so in das Gerät einbauen, daß man mit einem Schalter auswählen kann gegen welche Version man spielen möchte.  Dazu muss man natürlich im Besitz der verschiedenen Programmversionen sein.  Nun gibt es schon einige Beschreibungen im Internet die den eigentlichen Umbau und die teschnischen Details beschreiben.
( Umbau auf Schachomputer.info (1) , TascR30 auf Michael Langs Homepage (2) ).

Daher gehe ich hier nicht weiter darauf ein. Eine Skizze der Schaltung habe ich trotzdem hier aufgeführt.

 

Ein wesentlicher Teil des Umbaus ist die Wahl des Umschalters und der Einbauort im TASC R30 Gehäuse. Es käme mir niemals in den Sinn, das schöne Gehäuse optisch mit einem großen Schalter zu verunstalten. Auch wäre mir das Risiko einer Beschädigung beim Bohren oder Ausfräsen des harten Holzes, viel zu hoch. Daher habe ich eine Lösung gefunden die, bis auf ein vier millimeter kleines Loch auf der Unterseite des TASC nahezu vollständig zurückgebaut werden kann und trotzem ganz leicht zu bedienen ist. Ebenso bin ich kein Freund davon einzelne Beinchen von ICs zu verbiegen und/oder Kabel oder Wiederstände direkt an  Speicherbausteine anzulöten. Auch hier bevorzuge ich eine einfache Adapterlösung bei der ich die Bausteine einfach und jederzeit wieder entfernen, ersetzten oder rückbauen kann

Im folgenden stelle ich nun meine Detaillösungen vor, die ich bei einem Umbau eines  TASC R30 für einen Bekannten erfolgreich umgesetzt habe.

Der Programmwahlschalter

Verwendet habe ich einen Micro Drehschaler der Firma OMRON ( Typ A6RV-101RS).  Dieser hat 10-Stellungen die Digital-Codiert geschaltet werden. Durch die Digitale-Codierung ist er perfekt zur Ansteuerung der zwei zusätzlichen Adressleitungen der beiden neuen Eproms geeignet.  Die beiden zusätzlichen Adressleitungen werden binär angesteuert. Dadurch können  vier verschiedene 128kByte große Bereiche adressiert werden in denen jeweils eine Programmversion liegt.  Der Micro-Schalter hat zehn verschiedene Stellungen die über 4 Bit codiert sind. Der Schalter hat einen Eingangspin und vier Ausgangspins. Diese sind mit den Nummern 1,2,4 und 8 beschriftet.  Je nach Schalterstellung wird der Eingangspin mit keinem, einem oder mehreren der Ausgangspins verbunden (Siehe Bild). Zum Beispiel sind in Schalterstellung 5 der  Pin 1 und der  Pin 4 mit dem Eingang verbunden. Bei meinem Umbau verbinde ich den Eingangspin nun mit GND, den Pin-1 mit der A17 Adressleitungen der beiden Eproms, und PIN-2 mit den Adressleitungen A18 der beiden Eproms. Damit brauche ich nur die ersten vier Schalterstellungen  zum Umschalten zwischen den vier Programmversionen. Die anderen sechs Schalterstellungen werden nicht gebraucht, schalten aber auch immer nur eine Programmversion ein. Besser und ausreichend wäre natürlich die Verwendung eines Schalters der nur vier Positionen hat. Solch eine Version gibt es auch, aber die war in kleiner Stückzahl in Deutschland nicht mit vertretbarem Aufwand in kurzer Zeit zu bekommen.

Einbau des Micro-Drehschalters

Den Schalter habe ich auf der Aluminum-Bodenplatte des Tascs montiert und musste dazu nur ein 4mm großes Loch bohren. Der Drehschalter ist somit von unten zu erreichen und kann mit einem kleinen Schraubenzieher umgeschaltet werden. Es mussten damit keine Änderungen am Holzgehäuse des Tasc R30 vorgenommen werden und das Loch ist auch nur zu sehen, wenn man das Gerät umdreht.

Im Gehäuse habe ich den Schalter auf einem kleinen Holzsockel befestigt, den ich auf das Aluminium geklebt habe. An dieser Stelle ist gerade genug Platz für den Schalter damit er nicht mit der Display-Platine im Oberteil des Gehäuses kollidiert. Mit einem Gummi habe ich den Schalter zusätzlich gesichert. Der Drehknopf geht durch das Holzstück und ca. 1mm durch die Bodenplatte. Er ist also etwas versenkt. Den Filz auf der Bodenunterseite habe ich in genau dem Bereich entfernt. Der Schalter ist damit fast unsichtbar versteckt und stört das optische Erscheinungsbild des Tascs in keinster Weise.
Ergänzung: Vermutlich wäre es sogar einfacher die Schaltervariante ohne den Drehgriff zu nehmen. Dann könnte man sich den Holzsockel sparen und den Schalter direkt mit Heißkleber auf dem Aluminiumboden befestigen.

Einbau der Eproms mit einem Adapter

Je Eprom habe ich zwei IC-Stecksockel ( GS 32P ) genommen und diese aufeinander gesteckt. Dabei habe ich vorher vom unteren Stecksockel (Sockel 1) die beiden Pins/Beinchen für die A17 und A18 Adressleitungen entfernt, da diese auf keinen Fall zum  Stecksockel auf der Platine durchkontaktet werden dürfen.  Einen Pin kann man aus den von mir verwendeten IC-Stecksockeln leicht entfernen, indem man den Pin mit einer Zange hin und herdreht und gleichzeitig nach oben drückt. Irgendwann löst sich der Pin und kann nach oben herausgerückt werden. Dann habe ich von dem oberen Sockel (Sockel 2) den dünnen Teil der beiden Beinchen mit der Kneifzange abgezwickt. An den übriggebliebenen dickeren Teilen, in dem ja später das Beinchen des neuen Eproms steckt, habe ich dann an beide oberen Stecksockeln jeweils ein Kabel an die A17 und A18 Pins gelötet. Ebenso habe ich an  einem der oberen Stecksockel (Sockel 2) die Kabel für die 5V Versorgung und  für GND angelötet. Dann habe ich die Sockel aufeinandergesteckt. Die insegsamt 6 Kabel habe zwischen den beiden Sockeln nach außen geführt.
( zwei Kabel zu A17, zwei Kabel zu A18, ein Kabel zu 5V und ein Kabel zu GND)

Außerhalb habe ich dann die Kabel, die Wiederstände und die Anschlüsse zum Drehschalter entsprechend des Schaltplanes verlötet (Bild: Das ist alles unter dem blauen Isoband versteckt). Fertig war der Adapter bestehend aus zweimal zwei Sockeln.  In Sockel-2 wurden jeweils die  neuen 512kByte Eproms eingesteckt. Und die Beinchen der Sockel-1 wurden anstelle der ursprünglichen 128kByte großen Eproms in den Sockel der Platine gesteckt.

Als letztes habe ich noch eine Anleitung für den Umschalter erstellt.

 

 

 

Pufferakku

Der Tasc R30 hat einen 3.6V Volt, 60 mAh, NiCd Akku eingebaut, der normalerweise nach 10-15 Jahren nicht mehr funktioniert. Oft läuft er dann aus und verursacht einen größeren Schaden auf der Platine. Daher habe ich den Akku ausgelötet und habe statdessen ein Kabel mit Stecker eingelötet. An den Stecker kann man dann jederzeit einen neuen Akku anschließen, und diesen dann aber neben der Platine im Gehäuse platzieren, so dass er im Falle eines Falles nicht die Platine beschädigen kann.

Zustand vor dem Umbau

Zustand nach dem  Umbau

Funktionstest

 

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Training für Klingenberg 2020

Um mein Gerät für Klingenberg 2020 warm zu spielen, gibt es hier ein paar Partien gegen die zu erwartenden anderen Geräte.

Mephisto MM-II (a) gegen Excalibur Grandmaster : 

2  1/2  –  1  1/2

 

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DGT – Centaur aufpeppen

Der   Centaur von DGT hebt sich durch sein modernes Design von fast allen Schachcomputern ab. Er wirkt nicht billig, aber auch nicht so schwer, wie die mächtigen Holzbretter aus alten Zeiten. Also er bietet sich gerade dazu an mal ein wenig zu experimentieren. Und so habe ich ihn mal mit einem Comic 3D Figurensatz von dem Chupa-Chup Schachspiel verheiratet. Da die Figuren beim Centaur nicht über Magnete erkannt werden, sondern über eine metallische Einlage im Sockel, ging das recht einfach.Dazu habe ich mir 100 selbstklebende Prüfverschluss-Aufkleber aus Aluminium gekauft. Und die passten perfekt unter die Chupa-Chup Figuren.  Wenn man andere Figuren nehmen will, kann man evtl. überstehende Teile des Aufklebers leicht mit einer Nagelschere abschneiden.


Aber auf die Chupa-Chups Figuren passten die Aufkleber perfekt. Die Aufkleber halten sehr gut auf allen glatten Flächen. Figuren mit Filz sind pdaher nicht geeignet. Aber auf Plastik oder glattem Holz, kleben sie sehr gut.

Meinen Kindern gefällt der Figurensatz, und optisch verträgt der Centaur alles mit Farben sehr gut, finde ich.



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Äpfel mit Birnen : ELO


Letztens las ich in einem Internetbeitrag.

„Denn Herr A ist selbst ein großer Schachkünstler, was auch seine Elo von 1900 und ein paar zerquetschten verrät. Ok, vielleicht hätte A sich das Rating von Herrn B etwas genauer ansehen sollen. Dieses beläuft sich nämlich auf satte 2318 Elo. Also ~400 Elo mehr als Herrn As Fide Elo. „ …… „Wir rechnen jetzt mal zusammen: Herr B 2318 vs. Herr B  1918 Elo. ….. , wer ist nun der deutlich stärke Spieler? Ein Tipp, der Name fängt mit einem B an.“

Das zu lesen tut richtig weh, insbesondere wenn man weiß, dass die 2318 Elo von Herrn B das ICCF-Rating ist, welches fälschlicherweise oft auch ICCF-ELO genannt wird. Die 1900 ELO von Herrn A  sind aber „FIDE-ELO“.

Da ist wohl etwas Aufklärungsarbeit erforderlich.

Fast jeder kennt den Begriff „Handicap“ mit dem die Spielstärke eines Golfspielers ausgedrückt und vergleichbar gemacht werden soll.

Im Schach gibt es dafür auch eine Wertungszahl die sich durchgesetzt hat, nämlich die die ELO. Mit dieser soll die Spielstärke von Schachspielern vergleichbar gemacht werden soll. Nun ist die ELO aber keine Zahl die man durch objektive Kriterien bestimmen kann. Sondern zu Beginn seines Schachlebens wird die Spielstärke eines Spielers von anderen erfahrenen Schachspielern geschätzt und ihm eine ELO Zahl zugewiesen. In Folge sind dann Turnier-Spiele gegen andere ELO bewertete Spieler notwendig. Nach jedem Spiel werden dann die ELO Zahlen der beiden Spieler nach einer klar definierten Formel angepasst. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Elo-Zahl

Jetzt gibt es aber verschiedene Schachvarianten. z.B. klassisches Schach bei dem zwei Menschen an einem Brett gegenübersitzend eine Partie Schach spielen. Dann gibt es z.B. noch das Fernschach, bei dem die Spieler ihre Züge per Post, Email, Telefon oder sonst ein Medium übermitteln.

Dann gibt es z.B. noch Blindschach, bei dem die Spieler ohne Schachbrett gegeneinander spielen.

Und innerhalb dieser Varianten gibt es noch unterschiedliche Zeitvorgaben für eine Partie oder einen Zug, oder beides (Blitzschach, Turnier-Schach, etc.)

Um die Sache völlig undurchsichtig zu machen, gibt es noch verschiedene Schachverbände, die auch noch unterschiedliche Regeln haben.

So erlauben die Turnierregeln des  ICCF , einem internationalen Fernschach Verband, den Spielern sogar Computerhilfe in Anspruch zu nehmen. Bei direkten Turnieren, also Mensch gegen Mensch am Brett, der FIDE  ( internationaler Schachverband) sind aber keinerlei Hilfsmittel erlaubt. 

Daran erkennt auch der absolute Laie, dass Eine ICCF-ELO Zahl überhaupt nicht mit der FIDE-ELO Zahl vergleichbar ist. Das Eine ist Fernschach bei dem ich mir vom Computer helfen lassen darf und pro Zug mehrere Tage Zeit habe, beim klassischen Schach sitze ich einem anderen Menschen gegenüber, habe nur wenig Zeit für ein Spiel und darf keinerlei Hilfsmittel verwenden.

Aus diesem Grund benutzt die ICCF den Begriff ELO auch gar nicht sondern nennt seine Wertungsstärke eben ICCF-Rating.

Jedem halbwegs seriösen Schachspieler sollte klar sein, dass man die Spielstärke von Schachspielern , wenn überhaupt, nur über Wertungszahlen der gleichen Spielvariante  vergleichen kann.

Wer denkt, dass ein Spieler mit einer hohen ICCS-Wertungszahl besser ist als ein Spieler mit einer niedrigeren FIDE-Wertungszahl, der hat das System nicht verstanden und vergleicht Äpfel mit Birnen. Man könnte auch vermuten, er hat von Schach nicht besonders viel Ahnung.

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Mein Anwalt

Ist es ihnen auch schon aufgefallen, dass es immer mehr Menschen geben muss die ihren eigenen Anwalt haben ?

Besonders in Internet Foren, in kontroversen Mails, aber nicht nur dort, fallen bei Diskussionen die aus dem Ruder laufen immer öfters so Sätze wie:

      • Da wird sich jetzt mein Anwalt drum kümmern
      • Das übergebe ich meinem Anwalt
      • Sie/Du wirst von meinem Anwalt hören
      • …..

Also ich kenne wenig Leute in meinem Umfeld die ihren eigenen Anwalt haben. Einer der sofort kommt, wenn sie mal von der Polizei verhört oder mit einer Hausdurchsuchung konfrontiert werden würden. Einer der seinen Klienten kennt und nicht erst eine Unterschrift für die Vertretungsvollmacht braucht. Um genau zu sein, kenne ich keinen Einzigen, der seinen eigenen Anwalt hat. Ich kenne viele Leute, die mal eine Sache „einem Anwalt“ übergeben haben, aber das war eben ein Anwalt und nicht Ihr Anwalt.

Selbst juristische Personen sprechen selten von „meinem Anwalt“, sondern wenn, dann von „unserem Anwalt“.

„Mein Anwalt“ ist wahrscheinlich das geflügelte Wort für „kein Anwalt“, denn in den wenigsten Fällen wird es diesen Anwalt geben. Denn wer wirklich einen Anwalt sein eigen nennt, der wird ihn einfach mit der Wahrung seiner Rechte beauftragen, ohne dies an entsprechender Stelle  lauthals anzukündigen.

Achten sie mal drauf, wenn sie mal wieder lesen, dass jetzt jemand „meinen Anwalt“ einschalten wird. Meistens bellt dort nur ein Hund der nicht beißt.

 

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Vom Saulus zum Paulus

Ach wie schön ist Panama, oder sollte man sagen „Schinfomanien“.

Gerade geht es mal wieder hoch her. Ein offener Schlagabtausch zwischen den Regenten und einigen treuen Untertanen von Schachcomputer.info und einem bekannten Schach-Händler aus Süddeutschland.

Und wie so oft gibt es aus Sicht der Regenten Schinfomaniens nur Freunde und Feinde. Und ein (neuer) Freund ist in dieser speziellen Diskussion offensichtlich Ossi Weiner.

Im Forum von Schachcomputer.info wird eine Stellungnahme von Ossi Weiner veröffentlicht, welche ein paar Standpunkte der Schachcomputer.info zu bestätigen scheint. Die Veröffentlichung endet mit dem Satz : Wir bedanken uns bei der Firma Millennium sowie Ossi Weiner für die klaren Worte und denken, dass es damit keiner weiteren Aussagen von unserer Seite bedarf.“ (Quelle)

Hoppala, war das nicht genau der Ossi Weiner, dem der Betreiber von Schachcomputer.info vor nicht all zu langer Zeit mal attestiert hatte:“ Und ein Tipp an den „Chessman“ OssiWeiner: Wer auf der einen Seite die eigene Verleumdung beklagt, aber auf der anderen Seite Personen mit Unterstellungen konfrontiert, ohne Fakten liefern zu können, verspielt seine Glaubwürdigkeit. „ (Quelle)

Na ja, die Glaubwürdigkeit scheint er ja wieder erlangt zu haben. Ich frage mich nur , wodurch eigentlich … ??

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Von Meinungsfreiheit und Diskussionskultur

Es ist wieder so weit. Es könnte mal wieder eskalieren bei Prinz Buster und König Guru.

Tja, das kommt davon, wenn man glaubt sich gegen andere Meinungen abschotten zu können indem man diese einfach aus seinem Umfeld, mehr oder weniger, vertreibt. Aber nicht  jeder lässt sich Mundtot machen. Und fremde Meinungen einfach ignorieren liegt auch nicht jedem. Wenn man dann alle direkten Kommunikationswege dicht gemacht  hat, erschwert das die Sache natürlich umso mehr.

Darum geht es, einfach mal lesen :

Info: Stellungnahme zu Blogbeiträgen, die Schachcomputer.Info betreffen

Kling ja eigentlich ganz klar und einfach. Da hat jemand es gewagt Kritik zu äußern, an den Chefs  der Erlesenen, bzw. an der gesamten Community . Und dann kommt unerwartet (?!?)  Schützenhilfe von einem Dritten, der in der Vergangenheit ja auch immer durch seine Objektivität geglänzt hat und seine eigenen (wirtschaftlichen) Interessen hinten angestellt hat, und schon wird mit dessen Hilfe Gegenfeuer gegeben.

Eine Diskussion zwischen den „Kontrahenten“ kann nicht stattfinden und ist vermeintlich auch nicht gewollt. Denn in diesem Forum sind kritische Meinungen nicht immer wirklich erwünscht,

Was dort an Threads dann  zunehmend entsteht sind Monologe mit Beifallsrufen und gemeinsamer Entrüstung und Demontage der anderen Meinung. Einwände oder differenzierte Betrachtungsweisen anderer Community-Mitglieder sind nicht zu erwarten, da sie ja  sonst  Gefahr laufen würden,  in Ungnade zu fallen. Der Angesprochene kann sich nicht direkt wehren, also wird auf ihn eingedroschen ohne Maß und Anstand. Aber es ist schon bezeichnend wenn von  mehreren Hundert Community-Mitgliedern nur einige wenige ihr „Danke“ für solche Arten von Beiträgen geben.

Ich bin übrigens in diesem konkreten Fall inhaltlich weder mit dem Einen, noch mit den Anderen komplett einer Meinung. Aber darum geht es hier nicht. Es geht hier nur um Diskussionskultur und Meinugsfreiheit.

Aber es ist wie es ist und damit muss man nun mal leben, nach 1990.

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Welchen Schachcomputer will der Kunde : Ein Glaubenskrieg

Wenn man die letzten Jahre oder Jahrzehnte betrachtet, waren neue Brettschachcomputer eher eine Seltenheit. Der Kunde konnte nur zwischen ein paar günstigen Plastikbombern wählen, oder ein paar wenigen Edel-Schachcomputern für Besserverdienende.

Doch in den letzten 12 Monaten gab es dann eine wahre Flut von neuen Geräten im Consumer Bereich, und weitere Geräte sind angekündigt.

Folgende Hersteller sind dabei Federführend.

Und passend zu dieser Entwicklung findet eine, mit kleineren Seitenhieben gespickte Diskussion zwischen der Schachcomputer.info – Community und Benny von Topschach statt. Wer ist näher an den Bedürfnissen der Kunden dran, wer ist Experte bei der Beurteilung von neuen Geräten und wer ist der bessere und unabhängigere Betatester. Empfehlen kann ich dazu einen Beitrag im Blog von von Topschach, in dem auf die Schachcomputer-Info Community eingegangen wird. Und dann die dazugehörige indirekte „Antwort“ einiger Community Mitglieder darauf auf Schachcomputer.info .  Es ist eine Interessante Diskussion bei der es mir auch schwer fällt zu sagen, wer hier tatsächlich den besseren Blick auf den potentiellen Kunden hat. Ich finde die Beiträge inhaltlich sehr interessant. Ich kann sie nur empfehlen.

 

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Match Constellation Expert gegen Kishon Chesster

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